Meine Daten in der Cloud

Was ist die Cloud?

Viele Geräte verbinden sich automatisch mit der Cloud.

Dafür wird ein Konto bei einem Cloud-Anbieter benötigt.

Kontakte, Fotos, Dokumente und vieles mehr werden im Cloud-Konto gespeichert.

Nach dem Anmelden können diese Daten überall abgerufen werden.

Egal, ob Handy oder Laptop: Kleine Kätzchen können mit jedem Gerät auf die Cloud zugreifen.

Die Cloud

ist ein luftiges Wort

für ein industrielles Rechenzentrum.

Tausende von leistungsstarken Server-Computern laufen Tag und Nacht, damit wir die Cloud jederzeit benutzen können.

Wenn das kleine Kätzchen am Handy ist, kommen die meisten Daten aus der Cloud.

Das ist sehr teuer und verbraucht eine Menge Strom.

Wenn Cloud-Speicher umsonst angeboten wird, bezahlt der Anbieter die Kosten.

Viele Cloud-Anbieter verdienen Geld mit Werbung und Datenhandel.

Die großen Drei

Bei vielen Geräten werden Cloud-Dienste schon bei der Installation eingerichtet.

Google, Apple und Microsoft bieten alles aus einer Hand:

Sämtliche Inhalte sind mit dem Cloud-Konto beim jeweiligen Dienst verknüpft.

Die meisten Geräte funktionieren ohne Cloud-Dienste nicht richtig.

Bei den „großen Drei“ werden noch viele zusätzliche Informationen gespeichert wie zum Beispiel:

Ein starkes Passwort schützt vor unberechtigtem Zugriff.

Wenn das Kätzchen ein gutes Passwort gesetzt hat, kann das Hündchen es nicht erraten.

Sicherheit in der Cloud

Wenn eine andere Person Zugang zum Cloud-Konto bekommt, kann sie alles anschauen, verändern und löschen.

Deswegen werden Cloud-Zugänge oft geklaut, um sie für Erpressung, Betrug oder Cyberstalking zu benutzen.

Andere Personen bekommen zum Beispiel dann Zugang, wenn ihnen jemand das Passwort verrät.

Oder wenn sie ein entsperrtes Gerät in die Hand nehmen und sich einen eigenen Zugang einrichten.

Nicht jeder Benutzer hat gute Absichten.
Wenn Daten in der Cloud liegen, sind wir darauf angewiesen, dass der Betreiber sie gut verwaltet.

Der Cloud-Anbieter kann ebenfalls auf gespeicherte Inhalte zugreifen.

Einige Cloud-Dienste bieten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Damit kann der Cloud-Anbieter die Daten selbst nicht mehr lesen.

Achtung: Wenn der Schlüssel verlorengeht, können Daten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung überhaupt nicht mehr geöffnet werden.

Regeln in der Cloud

Cloud-Anbieter bestimmen Regeln für die Benutzung ihres Dienstes. Sie legen fest, was erlaubt ist und was nicht.

Wenn ein Konto gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, werden die Daten gelöscht oder das Konto gesperrt.

Schon Verstöße gegen das Urheberrecht oder intime Fotos können für eine Sperrung ausreichen.

Große Plattformen müssen einen Widerspruch möglich mahen. Es gibt aber kein Anrecht auf ein Cloud-Konto.

Eine Sicherheitskopie auf einem anderen Speicher schützt vor Datenverlust.

Die Polizei kann sich Kopien der Cloud-Daten geben lassen, wenn sie eine Straftat vermutet.

Der Cloud-Anbieter muss nicht Bescheid sagen, wenn er Daten auf gesetzlicher Grundlage weitergibt.

Auch im Internet kann die Polizei Gesetze durchsetzen.

Die Rolle der USA

Die größten Cloud-Anbieter gehören zu Konzernen aus den USA.

Amerikanische Behörden können sie zur Herausgabe von Cloud-Daten zwingen.

Mache Wolken werden zu Gewitterwolken.

Amerikanische Cloud-Dienste werden genutzt von

auf der ganzen Welt.

Die amerikanische Regierung kann sogar Personen, Organisationen oder Staaten auf eine Sperrliste setzen.

Dann dürfen sie kein Cloud-Konto mehr bei einer amerikanischen Firma haben.

Seit Donald Trump die USA regiert, setzt er die Europäische Union unter Druck.

Er ließ Personen und Gruppen auf die Sperrliste setzen, die nichts Verbotenes getan haben.

Zum Beispiel einen Richter vom Internationalen Strafgerichtshof oder die erfundene Organisation „Antifa“.

Viele europäische Regierungen streben deshalb nach digitaler Unabhängigkeit.

Wenn die Wolke blitzt und kracht, sucht man sich Unterschlupf an schöneren Orten.

Rechtliche Grundlagen

Das schlaue Kätzchen liest Gesetzestexte.

Klare gesetzliche Regeln schützen auch in der Cloud unsere Grundrechte.

In der Europäischen Union gibt es drei Verordnungen, die besonders wichtig für große Cloud-Plattformen sind:

Sie regeln zum Beispiel, dass Daten aus unterschiedlichen Diensten nicht verknüpft werden dürfen.

Außerdem garantieren sie das Recht

Worträtsel

  1. Straftat, die oft mithilfe von Cloud-Diensten begangen wird
  2. Ich habe das Recht, meine Daten zu …
  3. Können privat sein oder zur Arbeit gehören
  4. Verbietet es, Bilder oder Musik ohne Erlaubnis zu kopieren
  5. Information in digitaler Form
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Über diese Ausgabe

Text und Illustration: Lian Herzberg

Kontakt: miau@computerkaetzchen.de

Infos und Shop: www.computerkaetzchen.de

Für diese Ausgabe hat das Computerkätzchen nachgelesen:

Das Kätzchen entscheidet selbst, welche Daten es in der Cloud speichert und welche nicht.